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Die Auszahlung der Riester-Rente

Ab dem 1. Januar 2012 gelten andere Bedingungen für eine vorzeitige Auszahlung

Die Riester-Rente ist ein Altersvorsorgeprodukt, mit dem Sie sich als Zulagenberechtigter die Möglichkeit sichern, Ihre persönliche Rentenlücke zu schließen.

Dieses freiwillige Angebot stellt eine Rentenzahlung ab dem Eintritt in den Ruhestand in Aussicht. Der Auszahlungszeitpunkt ist abhängig von der gesetzlichen Rentenberechtigung, also ab Ihrem 65. oder 67. Lebensjahr. Sollten Sie bereits einen Anspruch auf Ihre gesetzliche Rente ab dem 60. Lebensjahr haben, wird Ihnen auch aus der Riester-Rentenversicherung vorzeitig eine Zusatzrente gezahlt, die jedoch entsprechend geringer ausfällt. Ab dem 1. Januar 2012 gelten andere Bedingungen für eine vorzeitige Auszahlung. Für alle ab diesem Stichtag abgeschlossenen Riester-Verträge gilt als frühester Auszahlungszeitpunkt das 62. Lebensjahr. Wollen Sie vor Ihrem Anspruchsdatum von Ihrem Riester-Vermögen profitieren, ist die Rede von einer schädlichen Verwendung. Schließlich sollen Riester-Zulagen einzig und allein der zusätzlichen Altersvorsorge dienen.

Daher gehen Ihnen bei einer vorzeitigen Inanspruchnahme alle bis dahin gutgeschriebenen Zulagen verloren, wobei Ihnen Ihre selbst geleisteten Einzahlungen erhalten bleiben.

Grundsätzlich stellt Ihnen die Riester-Rentenversicherung lediglich eine kontinuierliche Rentenzahlung in der Auszahlungsphase zur Verfügung, die einer vollen Besteuerung unterliegt. Jedoch regeln Ausnahmen auch, dass Sie zu Beginn Ihres Rentenalters auch von einer Kapitalauszahlung profitieren können und dies bis zu einer maximalen Höhe von 30 Prozent Ihres angesparten Vermögens.

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Riester-Rente schließt in der Auszahlungsphase Rentenlücke

Basierend auf dem Prinzip der nachgelagerten Besteuerung gilt für die Riester-Rentenversicherung, dass der Fiskus einen Anspruch auf Steuern in der Auszahlungsphase hat.

Doch erweist sich die nachgelagerte Besteuerung im Alter für Sie als zusätzlicher Vorteil, denn in der Regel ist Ihr Alterseinkommen geringer als zu Zeiten Ihrer aktiven Erwerbstätigkeit und somit fällt in der Regel auch Ihr individueller Steuersatz niedriger aus. So belastet die nachgelagerte Besteuerung kaum Ihre Auszahlung aus der Riester-Rentenversicherung. Wollen Sie von den höchsten Zulagen in der Auszahlungsphase profitieren, sollten Sie wenigstens vier Prozent vom Vorjahresbruttoeinkommen in Ihren Riester-Vertrag einzahlen, um die volle Zulage in Höhe von 154 Euro jährlich nutzen zu können.

Für Ihre kindergeldberechtigten Kinder werden Ihrem Riester-Vertrag nochmals 185 Euro je Kind und für Nachwuchs, der ab 1. Januar 2008 geboren ist, 300 Euro gutgeschrieben.

Sie dürfen höchstens 2.100 Euro in den Vertrag einzahlen, um alle geleisteten Beiträge wie auch die staatlichen Zulagen steuerlich geltend zu machen. Haben Sie sich für das eigene Häuschen oder die Eigentumswohnung als Altersvorsorgeprodukt entschieden, können Sie die Riester-Förderung dafür nutzen, sich Ihre Baufinanzierung zu vereinfachen. Der Wohn-Riester ermöglicht Ihnen das Nutzen aller Zulagen, um das Eigenkapital zu erhöhen. In der Auszahlungsphase wird die Fördersumme von Ihrem fiktiven Wohnbauförderkonto zur nachgelagerten Besteuerung herangezogen.

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