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Kündigung und Alternativen zur Kündigung der Riester-Rente

Der Gesetzgeber hat den staatlich geförderten Aufbau einer Altersvorsorge an bestimmte Bedingungen gebunden

Die Riester-Rente gehört zur staatlich geförderten Altersvorsorge, die Sie als Arbeitnehmer wahrnehmen können.

Bis es zur Auszahlung der Rente kommt, ist es oftmals ein langer Zeitraum, in dem regelmäßige Zahlungen zum Aufbau der späteren Rentenleistung geleistet werden müssen. Nicht in jeder Lebenssituation können Sie als Sparer die monatlichen Beiträge aufbringen oder Sie wollen einfach nur einen Anbieter für die Riester-Altersvorsorge wechseln. In beiden Fällen stellt sich Ihnen die Frage, was geschieht mit den bisher eingezahlten Beiträgen. Versicherungsverträge können Sie entweder kündigen oder beitragsfrei stellen. In beiden Fällen hat dies einige Konsequenzen. Experten empfehlen auch in finanziell schwierigen Zeiten, an einem Riester-Sparvertrag festzuhalten. Kündigen Sie Ihren privaten und staatlich geförderten Riester-Vertrag, müssen unter Umständen relativ hohe Verluste hingenommen werden. Der Gesetzgeber hat den staatlich geförderten Aufbau einer Altersvorsorge an bestimmte Bedingungen gebunden.

Werden diese Bedingungen von Ihnen zu irgendeinem Zeitpunkt nicht mehr erfüllt, wendet sich der Gesetzgeber an Sie und fordert die Rückzahlung aller bis dahin erhaltenen Förderungen.

Das betrifft in gleicher Weise alle Zulagen sowie die steuerlichen Vorteile. Sie dürfen allerdings die Zinserträge und weiteren Wertzuwachs behalten, jedoch fällt dafür eventuell Steuer an. Bei Versicherungsverträgen bezahlen Sie meist eine Abschlussgebühr und während der Vertragslaufzeit weitere Gebühren, die bei einer Kündigung umsonst investiert worden sind.

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Riester-Vertrag "ruhig" stellen oder Wohneigentum erwerben

Neben einer verlustreichen Kündigung eines Riester-Sparvertrages können Sie allerdings eine Reihe von Alternativen nutzen.

Sie können die Ruhestellung Ihres Riester-Vertrages beantragen. Danach bezahlen Sie keine weiteren Einlagen ein. Sie erhalten zwar ab diesem Zeitpunkt keine weiteren staatlichen Zulagen. Die Ruhestellung hat allerdings den Vorteil, dass Sie bisher erhaltene Zulagen nicht zurückzahlen müssen. Ihr bisher angespartes Riester-Kapital wird wie bisher verzinst. Diese Lösung ist die optimale Alternative, falls Sie eine Zeit lang keine Beiträge, einschließlich eines Mindestbeitrages, leisten können. Die Ruhestellung kann jederzeit wieder aufgehoben werden. Sie sparen entsprechend einer Vereinbarung weiter.

Eine weitere Möglichkeit, eine erhaltene Förderung nicht zurückbezahlen zu müssen, ist das Übertragen das Guthabens von einem Anbieter auf einen anderen.

Das ist meist dann von Vorteil, wenn der bisherige Anbieter die Erwartungen hinsichtlich der Ertragsentwicklung nicht erfüllen konnte und Sie sich bei einem neuen Vertragspartner besser aufgehoben wissen. Sie können auch einen Tarif beim bisherigen Anbieter wechseln, ohne dass dies steuerschädlich wäre. In der Anfangsphase von Riester-Verträgen müssen Sie auch beim besten Anbieter immer mit relativ hohen Kosten rechnen. Nicht steuerschädlich ist die Verwendung von Riester-Sparkapital immer, wenn Sie es zum Bau oder Erwerb von Wohneigentum verwenden. Das Wohneigentum muss lediglich von Ihnen selbst genutzt werden.

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