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Gruppenunfallversicherung - Firmenunfallversicherung

Neue Mitglieder können jederzeit in den Vertrag aufgenommen werden

Die gesetzliche Unfallversicherung, die über die Berufsgenossenschaften abgeschlossen wird, ist eine Pflichtversicherung.

Sie soll Kosten decken, die durch Arbeitsunfälle entstehen oder durch Wegeunfälle, also Unfälle, die auf dem Weg zur und von der Arbeit passieren. Da die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung unzureichend sind, ist eine private Unfallversicherung sehr zu empfehlen. Die Gruppenunfallversicherung ist eine freiwillige Versicherung, in der mehrere Personen gleichzeitig über einen Vertrag versichert werden. Da diese Form der Versicherung in der Regel von Firmeninhabern für ihre Mitarbeiter abgeschlossen wird, spricht man auch von einer Firmenunfallversicherung. Aber auch andere Gruppen nutzen diese Mehrfachversicherung. Neue Mitglieder können jederzeit in den Vertrag aufgenommen werden. Zum Beispiel ein neu angestellter Mitarbeiter. Hierbei besteht eine Annahmegarantie und es muss keine Wartezeit eingehalten werden. Das ist vor allem bei Versicherungen der Fall, in denen die versicherten Mitarbeiter nicht namentlich, sondern nur mit ihrer Anzahl genannt werden.

Für Gruppenunfallversicherungen gilt generell, dass sie eine einmalige Kapitalzahlung leisten, sobald eine Invalidität festgestellt wird.

Damit können umgehend notwendige medizinische Maßnahmen oder Anschaffungen bezahlt werden. Ist es zu einem Unfall mit nachfolgender Invalidität gekommen, kann der Firmeninhaber Ansprüche an die Versicherung geltend machen. Er kann diese Ansprüche an die versicherten Mitarbeiter abtreten, die sich dann direkt an die Versicherung wenden können.

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Prämienhöhe und Versicherungsleistung in der Gruppenunfallversicherung

Die Gruppenunfallversicherung muss für mindestens drei Personen abgeschlossen werden, wobei der Arbeitgeber eine dieser Personen sein kann.

Da nur ein einziger Vertrag gemacht wird, sind die Prämien günstiger, als bei dem Abschluss von Einzelverträgen. Und je mehr Personen versichert werden, desto kleiner werden die Versicherungsbeiträge pro Person. Meistens übernimmt der Arbeitgeber die volle Prämienzahlung. In diesem Fall sind die Kosten für die Firmenunfallversicherung als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Die Höhe der Beiträge wird außerdem durch folgende Faktoren bestimmt: Erstens spielt die Berufsgruppe eine Rolle, denn jede Berufstätigkeit wird einer Gefahrenklasse zugeordnet, die die Wahrscheinlichkeit eines Arbeitsunfalls zum Ausdruck bringt. Büroangestellte erleiden zum Beispiel deutlich seltener einen Arbeitsunfall als Dachdecker oder Maurer. Zweitens ist es möglich, bezüglich der versicherten Gefahren unterschiedliche Tarife zu wählen.

Die Gruppenunfallversicherung kann so abgeschlossen werden, dass nur reine Arbeitsunfälle versichert sind oder Arbeitsunfälle inklusive Wegeunfälle.

Am besten ist eine unbegrenzte Unfallversicherung, die rund um die Uhr und weltweit gilt. Damit werden auch Unfälle in der Freizeit abgedeckt, die durch die gesetzliche Unfallversicherung gar nicht abgedeckt sind, die aber wesentlich häufiger vorkommen als Arbeitsunfälle. Drittens bestimmen auch die im Versicherungsvertrag vereinbarten Leistungen in einem Schadensfall die Prämienhöhe. So können in Zusatzklauseln Krankenhaustagegeld, Pflegegeld, Übergangsleistungen, lebenslange Rentenzahlungen und bestimmte Einmalzahlungen im Todesfall versichert werden.

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