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Voraussetzungen für eine Rürup-Rente

Grundsätzlich bietet Ihnen die Rürup-Rente höhere finanzielle Vorteile als eine vergleichbare Altersvorsorge, die nicht staatlich gefördert wird

Der Gesetzgeber hat auf die demografische Entwicklung in der Bundesrepublik reagiert und für sozialversicherungspflichtige Beschäftigte die Riester-Rente eingeführt, um die drohende Rentenlücke zu schließen.

Gehören Sie zur Berufsgruppe der Selbstständigen oder Freiberufler und möchten ebenfalls von einer lebenslangen Rentenzahlung profitieren, können Sie sich für die Rürup-Rente entscheiden. Dieses im Jahr 2005 aufgelegte Altersvorsorgeprodukt kommt für Sie dann infrage, wenn Sie sich sicher sind, die Beiträge bis zum Eintritt in den Ruhestand zahlen zu können. Grundsätzlich bietet Ihnen die Rürup-Rente höhere finanzielle Vorteile als eine vergleichbare Altersvorsorge, die nicht staatlich gefördert wird.

Die Rürup-Rente, auch unter der Bezeichnung Basisrente bekannt, soll Ihnen eine Rente in Aussicht stellen, wenn Sie nicht zu den Zulagenberechtigten gehören, die von der Riester-Rente profitieren können.

Als Selbstständiger können Sie nur dann auf indirektem Wege Zulagen erhalten, wenn Ihr sozialversicherungspflichtiger Ehepartner einen Riester-Vertrag abgeschlossen hat und Sie ebenfalls einen führen. Die Basisrente ist für Sie auch möglich, wenn Sie in einem Angestelltenverhältnis arbeiten oder Beamter sind. Anders als bei der Riester-Rente profitieren Sie bei der Rürup-Rente nicht von staatlichen Zulagen inklusive steuerlichen Erleichterungen, sondern lediglich von Steuervorteilen, die jedoch weitaus höher ausfallen als bei der Riester-Förderung.

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Rürup-Rente: Altersvorsorge mit wachsenden Steuererleichterungen

Haben Sie sich als Berechtigter für die Rürup-Rente entschieden, erkennt Ihnen das Finanzamt Steuervergünstigungen für jährliche Beitragszahlungen in Höhe von 20.000 Euro bei Alleinstehenden und 40.000 Euro bei Ehepaaren an.

Rund 70 Prozent werden Ihnen dann als Sonderausgaben abgezogen, wobei sich der prozentuale Anteil bis zum Jahr 2025 auf 100 Prozent erhöhen wird, die als steuerfrei deklariert werden. Im Gegenzug müssen sie dann als Rürup-Rentner einen gewissen Teil Ihrer Rente versteuern, der sich nach dem Zeitpunkt des Renteneintritts richtet. Gehören Sie zu den Selbstständigen, die parallel dazu Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung oder an ein berufsständisches Versorgungswerk entrichten, können Sie nicht die kompletten Einzahlungen in Höhe von 20.000 oder 40.000 Euro als Rürup-Beitrag geltend machen, denn hiervon sind die Beiträge für die Rentenversicherung oder das Versorgungswerk abzuziehen.

Wenn Sie sich für die Basisrente entscheiden, müssen Sie berücksichtigen, dass der Vertrag lediglich eine Verrentung vorsieht und eine Kapitalauszahlung, wie es die Riester-Rente einräumt, nicht möglich ist.

Zu den wichtigen Voraussetzungen für den Abschluss einer Basisrente gehört Ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, auch bis zum Eintritt in den Ruhestand Ihre Beiträge leisten zu können. Im Falle einer Beitragsfreistellung reduziert sich die Höhe der insbesondere für Selbstständige wichtigen Rente.

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Wer ist für die Rürup-Rente förderberechtigt?

Jeder, der eine Rürup-Rente abschließt, zählt theoretisch zum förderberechtigten Kreis

Die staatlich geförderte Rürup-Rente wird immer beliebter: Das 2005 eingeführte Altersvorsorge-Modell von Bert Rürup hat sich besonders bei Selbstständigen als Konkurrent für klassische Lebensversicherungen etabliert.

Zu den Besonderheiten der Rürup-Rente zählt ihre staatliche Förderung über den Sonderausgabenabzug bei der Einkommensteuerjahreserklärung. Die Rürup-Rente gliedert sich in eine Anspar- und Rentenphase. Während der Ansparphase zahlen Sie monatlich (auch andere Zahlungszyklen sind möglich) einen vereinbarten Betrag in Ihre Rürup-Rente ein. Die Rürup-Rente kann weiterhin um Einmalzahlungen bis zum jährlichen Maximalbetrag von insgesamt 20.000,- Euro aufgestockt werden. Für Verheiratete, die zusammen veranlagt werden, liegt die Grenze bei 40.000,- Euro.

Die Rentenphase beginnt in der Rürup-Rente frühestens mit 60 Jahren: Sie erhalten im Rentenalter monatliche Beträge bis ans Lebensende von Ihrem Rürup-Versicherer ausbezahlt.

Die Rürup-Rente wird ausschließlich als Leibrente mit monatlicher Rentenzahlung ausgeschüttet – eine Einmalzahlung ist nicht möglich. Damit ähnelt das Rürup-Modell dem der gesetzlichen Rentenversicherung. Sie können die Rürup-Rente bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften abschließen. Beachten Sie, dass Rürup-Verträge aber nicht kündbar sind. Die Versicherer bieten verschiedene Rürup-Sparformen wie die klassische Rentenversicherung mit garantiertem Zinssatz, fondsgebundene Rürup-Renten, Fondssparpläne und englische Versicherungsmodelle an. Sie können Ihre Rürup-Police auch mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung und einem Hinterbliebenenschutz kombinieren. Rürup-Renten sind allerdings nicht vererbbar, beleihbar oder anderweitig veräußerbar.

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Rürup-Rente abschließen: Wer ist tatsächlich förderberechtigt?

Auch wenn die Rürup-Rente meist als Altersvorsorgemodell für Selbstständige beworben wird: Rürup-Renten stehen jedermann offen.

Sie können auch als Angestellter oder Beamter eine Rürup-Rente abschließen. Auch für ältere Interessenten, die in einigen Jahren in Rente gehen, ist häufig ein Einstieg in die Rürup-Rente interessant. Jeder, der eine Rürup-Rente abschließt, zählt theoretisch zum förderberechtigten Kreis. Um die staatliche Förderung zu erhalten, geben Sie oder Ihr Steuerberater den Rürup-Vertrag und die eingezahlten Beträge bei der Einkommensteuerjahreserklärung als Sonderausgaben für Altersvorsorgeaufwendungen an. Die steuerliche Absetzbarkeit der Rürup-Rente steigt bis zum Jahr 2025 auf hundert Prozent an. Das bedeutet für Sie, dass Sie zu diesem Zeitpunkt den vollen Betrag, den Sie über das Jahr in Rürup einbezahlt haben, steuerlich geltend machen können.

Derzeit können Sie rund 70 Prozent absetzen – die steuerliche Absetzbarkeit steigt jährlich um zwei Prozent.

Ihre tatsächliche Steuerersparnis mit einer Rürup-Rente hängt vom Einkommen und anderen Steuerabzugsmöglichkeiten bei der Einkommensteuer ab. Es ist also auch möglich, dass Sie steuerlich kaum von Ihrem Rürup-Vertrag profitieren. Grundsätzlich lässt sich sagen: Je höher Ihr Einkommen ist, desto höhere Beträge können Sie für Ihre Altersversorgung auch wirklich von der Steuer absetzen. Steuerlich absetzbar sind neben der Rürup-Rente auch folgende Altersvorsorgemodelle: Riester, betriebliche Altersversorgung.

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