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Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Höhe der vereinbarten Rente sollte mindestens 75 Prozent Ihres Netto-Gehalts betragen.

Die Erwerbsminderungsrente der gesetzlichen Rentenversicherung reicht in der Regel nicht aus, um den Lebensunterhalt zu decken.

Kann man als Folge einer Krankheit oder eines Unfalls den bisherigen Beruf nicht mehr ausüben, hat man nicht nur physisch und emotional viel zu verarbeiten, sondern gerät oft auch in finanzielle Notlagen. Wer täglich nur noch weniger als sechs Stunden arbeiten kann, erhält von der gesetzlichen Rentenversicherung eine Erwerbsminderungsrente – und zum muss man für den Bezug der Rente weitere Anforderungen erfüllen, zum anderen kann diese Rente häufig nicht alle Lebenshaltungskosten abdecken.

Der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ist also außerordentlich wichtig, damit man im Falle der Berufsunfähigkeit die Lebenskosten decken kann. Die BU-Versicherung zahlt im Falle der Berufsunfähigkeit eine vereinbarte monatliche Rentenhöhe, vorausgesetzt die Berufsunfähigkeit besteht für mindestens sechs Monate.

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BU-Rente nur bei mindestens 50 Prozent Berufsunfähigkeit

Grundsätzlich hat man nur Anspruch auf die vereinbarte BU-Rente, wenn man den Beruf zu mehr als 50 Prozent nicht mehr ausüben kann. Einige Versicherer bieten jedoch eine Staffelung der Rentenzahlung an, durch die man schon ab einer Berufsunfähigkeit von 25 Prozent eine Teilrente erhält.

Der Grad an Berufsunfähigkeit richtet sich nach dem Verhältnis des noch möglichen Arbeitspensums pro Woche zu den bisher geleisteten wöchentlichen Arbeitsstunden. Bei einer Staffelung der Rente erhöhen sich die Renten mit steigendem Berufsunfähigkeitsgrad, wobei man erst ab 75 Prozent Anspruch auf die volle Leistung haben. Die Höhe der vereinbarten Rente sollte mindestens drei viertel des letzten Netto-Gehalts betragen. Man kann zusätzliche Leistungen mitversichern, zum Beispiel für den behindertengerechten Umbau der Wohnung oder Zuschüsse für Reha-Maßnahmen und Kuraufenthalte.


Berufsunfähigkeit wird nicht nach Invaliditätsgrad berechnet

Bezüglich der Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung kollidieren die Vorstellungen oft mit den Invaliditätsgraden, wie sie in der Unfallversicherung vereinbart werden.

Nicht nur Laien, auch Experten lassen sich dadurch oft verwirren. Tatsache ist, dass die Gliedertaxen der Unfallversicherungen den Grad der Behinderung einer Person feststellen. Das geschieht völlig unabhängig vom ausgeübten Beruf.

Bei der BU ist es genau umgekehrt. Sie ist sehr eng mit der tatsächlichen Beschäftigung verbunden. Hat man durch einen Unfall oder eine Krankheit körperliche oder seelische Schäden erlitten, prüft die Versicherung immer, ob diese Einschränkung einen individuell hindert, den Beruf auszuüben. Der Grad der Behinderung ist nicht entscheidend.

Was in dem einen Arbeitsfeld zu einer Berufsunfähigkeit führt, kann in einem anderen Tätigkeitsbereich belanglos sein.

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt nur, wenn man in gar keinem Beruf mehr arbeiten kann. Während handwerkliche Arbeit infolge eines eingeschränkten Bewegungsapparates nicht mehr möglich ist, kann ein Bürojob meist noch geleistet werden.

Die gesetzliche Rentenversicherung könnte bei diesem Beispiel auf ein anderes Berufsfeld verweisen und die Rente verweigern. Dahingegen erbringt die Berufsunfähigkeitsversicherung je nach dem vereinbarten Tarif bereits dann Leistungen, wenn man der zuletzt ausgeführten Tätigkeit nicht mehr nachgehen kann.


Individuelle BU-Vertragsklauseln sind enorm wichtig

Besonders wichtig ist der "Verzicht auf die abstrakte Verweisung". Durch sogenannte Verweisungsklauseln kann die Versicherung die Zahlungen verweigern und auf eine andere berufliche Tätigkeit verweisen, die man körperlich noch durchführen könnte. Ihr Versicherungsvertrag sollte eine Nachversicherungsgarantie umfassen. Dadurch können Sie die Höhe der vereinbarten Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung an Ihre veränderte Lebenssituation anpassen, um die Lebenshaltungskosten auszugleichen. Vergleichen Sie vor dem Abschluss einer privaten Versicherung die Leistungen unterschiedlicher Versicherer, um Kosten zu sparen.

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