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Das Projekt SEPA

SEPA gilt als sehr wesentlich bei der weiteren wirtschaftlichen Harmonisierung in der EU beziehungsweise der Eurozone

Die Europäische Union und die Europäische Zentralbank (EZB) sind seit einigen Jahren mit der Forcierung der Gesetzgebungsmaßnahmen (EU-Zahlungsdiensterichtlinie) befasst.

Vorrangig geht es darum, einen einheitlichen Zahlungsverkehrsraum (SEPA) für den gesamten Euro-Zahlungsverkehr zu entwickeln. SEPA steht dabei für ein Bankprojekt, das europaweit einheitliche Standards für Transaktionen in Euro vorsieht. Als Ergebnis sollen Verbraucher im SEPA-Raum keine Unterschiede zwischen dem nationalen und internationalen europaweiten Zahlungsverkehr mehr verspüren. SEPA gilt als sehr wesentlich bei der weiteren wirtschaftlichen Harmonisierung in der EU beziehungsweise der Eurozone. Vor allem soll der grenzüberschreitende Waren- und Dienstleistungsverkehr vereinfacht und verstärkt werden. Die EU-Zahlungsdiensterichtlinie ist mittlerweile von allen Euro-Ländern in nationales Recht umgesetzt worden. Seit dem 01.11.2009 bilden sie den erforderlichen geltenden Rechtsrahmen. Im Jahr 2008 wurde schrittweise begonnen, neue Produkt – und Leistungsangebote für die Verbraucher einzuführen.

Als erstes Produkt wurde 2008 die SEPA-Überweisung eingeführt.

Im November 2009 folgt das SEPA-Lastschriftverfahren. Für eine Übergangszeit laufen alle bekannten Verfahren parallel weiter. Das SEPA-Projekt wird nicht nur die EU-Zahlungsverkehrslandschaft verändern, sondern auch zu einer Zentralisierung von Cash-Management-Funktionen und -Konten führen. Effizienzsteigerungen werden eine Kostenersparnis zur Folge haben. Durch die Einführung des SEPA-Lastschriftverfahrens verfügen Unternehmen erstmalig über ein grenzüberschreitendes Einzugsverfahren, das in allen Euro-Beitrittsländern genutzt werden kann. Damit bieten sich neue Möglichkeiten im innereuropäischen Geschäft.

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Der Überweisung und der Lastschrift folgt die Harmonisierung der Karten

Die Umstellung auf die SEPA-Lastschrift und SEPA-Überweisung ist ein großes Projekt, welches bis Ende 2013 zum Abschluss gebracht werden soll.

Drei Jahre, nachdem die SEPA-Überweisung eingeführt worden war, wurde das Zahlungsinstrument 2010 erst bei etwa 14 Prozent aller Überweisungen in der Euro-Zone verwendet. Der Anteil bei der SEPA-Lastschrift fiel mit etwa einem Prozent noch viel geringer aus. Bislang nehmen 32 Länder am SEPA teil. Mitglieder konnten auch Länder werden, welche die Euro-Einführung in Zukunft vorhaben. Alle Länder der Europäischen Union sowie Monaco und die Schweiz sind ebenso dabei wie die drei Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (Liechtenstein, Island und Norwegen).

Kleinstaaten wie San Marino, Andorra und Vatikanstadt sind trotz ihrer Euro-Währung nicht beteiligt.

Die Vorteile der SEPA sind sowohl für die Verbraucher als auch für Unternehmen sehr zahlreich. Von nur einem Bankkonto bei einer beliebigen Bank in Europa aus kann jedes Bankkonto in den 32 SEPA-Staaten erreicht werden. Das SEPA-Projekt soll nach der Harmonisierung des europäischen Zahlungsverkehrs mit der Vereinheitlichung des Bereiches Zahlungskarten weitergeführt werden.

Die gleichen Verfahren die bei SEPA-Überweisungen und den SEPA-Lastschriften angewendet werden, sollen auch für die Kartenmärkte gelten. Die schnelle Standardisierung von Bankkarten wird vor allem angestrebt, um eine größere Auswahl an Karten zu fördern.

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