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Selbstständige und die Rürup-Rente

Sie haben bei der Rürup-Rente den Vorteil, dass der Rentenbeginn schon auf das 60. Lebensjahr gelegt werden kann

Die Basis-Rente nach Rürup war in erster Linie gedacht, dem Personenkreis, der nicht zulagenberechtigt ist für die Riester-Rente, eine passende und ertragreiche Form der staatlich geförderten Altersvorsorge zu ermöglichen.

Dabei erfolgt die staatliche Förderung nicht über eine Zulage, sondern dadurch, dass die Beiträge zur Basis-Rente steuermindernd abgesetzt werden können. Was aber bedeutet das für Sie, wenn Sie selbstständig sind? Mit dem Jahressteuergesetz 2007 hat die Bundesregierung für Freiberufler, Selbstständige und Arbeitnehmer mit hohem Einkommen die Möglichkeit geschaffen, Beiträge zu einer privaten Altersvorsorge steuerlich als Sonderausgaben geltend zu machen. Dies ist allerdings nur bis zum festgelegten Höchstsatz von 20.000 Euro für Ledige und 40.000 Euro für Verheiratete möglich.

Die Möglichkeit, Beiträge zur Rürup-Rente als Sonderausgabe abzusetzen, ist gestaffelt.

Im Gegenzug wird die lebenslang fällige Rente aus diesem Vertrag ebenfalls gestaffelt versteuert. Rentenleistungen aus der Rürup-Rente müssen Sie also frühestens voll versteuern, wenn der Rentenbeginn nach dem 01. 01. 2040 liegt. Da Rentner in der Regel hohe Freibeträge haben und Renten mit einem vergleichsweise niedrigen Steuersatz belegt sind, sollten Sie das nicht als Nachteil werten. Sie haben bei der Rürup-Rente außerdem den Vorteil, dass der Rentenbeginn schon auf das vollendete 60. Lebensjahr gelegt werden kann. Damit haben Sie eine wesentlich geringere Wartezeit als bei der gesetzlichen Altersrente.

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Die Vorteile der Rürup-Rente für Selbstständige

Auch wenn Sie derzeit selbstständig tätig sind, haben Sie wahrscheinlich einen Rentenanspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Dieser wird aber frühestens ab dem 65., wahrscheinlich erst ab dem 67. Lebensjahr relevant. Da die Rürup-Rente bereits ab dem vollendeten 60. Lebensjahr gezahlt werden kann, haben Sie so die Möglichkeit, einen fließenden Übergang in den Ruhestand finanziell abzusichern. Ein weiterer sehr großer Vorteil dieser privaten Altersvorsorge besteht darin, dass Sie Einmalzahlungen leisten können. Wenn Ihr Steuerberater gegen Ende eines Jahres feststellt, dass Sie wahrscheinlich eine Einkommensteuernachzahlung zu erwarten haben, können Sie also die bevorstehende Steuerlast durch steuerlich abzugsfähige Einmalzahlungen in ihren Rürup-Rentenvertrag verringern.

Natürlich dürfen Sie die Höchstgrenzen dabei nicht überschreiten.

Trotzdem macht es selbstverständlich Sinn, Geld, das Sie eigentlich an das Finanzamt zahlen müssten, in die eigene Altersvorsorge zu investieren. Sie müssen sich aber darüber klar sein, dass Sie keine Möglichkeit haben, die Rente zu kapitalisieren. Ähnlich wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung darf die Auszahlung nur über eine lebenslange monatliche Rente erfolgen. Die Rente kann auch nicht übertragen oder vererbt werden. Wenn Sie während der Ansparphase oder des Rentenbezugs versterben, erhält Ihr Ehepartner eine eigene Rente, und zwar solange, bis das Vertragskapital aufgebraucht ist. Das gilt ersatzweise auch für Kinder bis zum vollendeten 25. Lebensjahr.

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