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Arbeitnehmer und die Rürup-Rente

Die Rürup-Rente wird über Steuererleichterungen gefördert

Dass die Versorgung im Alter allein durch die gesetzliche Rentenversicherung für die meisten Arbeitnehmer nicht mehr ausreichen wird, um den gewohnten Lebensstandard beizubehalten, ist inzwischen nicht mehr zu leugnen.

Eine private Altersvorsorge kann die vorhandenen Deckungslücken schließen. Mit dem Alterseinkünftegesetz und den staatlich geförderten Produkten zur privaten Altersvorsorge hat auch die Regierung inzwischen entsprechende Anreize geschaffen. Vielen Arbeitnehmern stellt sich jedoch die Frage, ob die Rürup-Rente für sie das geeignete Produkt ist. Wenn auch Sie sich diese Frage stellen, sollten Sie zunächst klären, ob Sie zum Kreis der Förderberechtigten für die staatliche Zulagenrente nach Riester gehören. In diesem Fall könnte eine Riester-Rente für Sie die passendere Alternative darstellen. Die Rürup-Rente wird über Steuererleichterungen gefördert.

Da Sie die Beiträge, die Sie in einen Rürup-Vertrag einzahlen, im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen absetzen können, darf ein Freibetrag von 20.000 Euro für Alleinstehende und 40.000 Euro für Verheiratete nicht überschritten werden.

Gehört zu Ihren Vorsorgeaufwendungen auch der Anteil der Sozialversicherungsbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, kann es sein, dass die Steuererleichterungen sich nicht ausreichend bemerkbar machen. Sehr interessant wird die Rürup-Rente allerdings, wenn Ihr Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze liegt und Sie von der Sozialversicherungspflicht befreit sind. In diesem Fall können Sie einen wesentlich höheren Beitragsanteil absetzen.

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Was bedeutet die nachrangige Versteuerung bei der Rürup-Rente?

Die Steuererleichterungen, die Sie durch den Abschluss einer Rürup-Rente erhalten, werden zu einem geringen Anteil durch die Steuerpflicht auf die Rente wieder abgefangen.

Da Sie aber als Rentner in der Regel einen wesentlich niedrigeren Eingangssteuersatz haben und auch über einen hohen Freibetrag verfügen, wird sich diese Maßnahme im Vergleich zu den Steuervorteilen, die Sie genossen haben, kaum bemerkbar machen. Diese Form der Besteuerung nennt man auch nachgelagerte Besteuerung. Das bedeutet, Sie können Ihre private Altersvorsorge mit einer Rürup-Rente weitgehend (ab 2025 zu 100 Prozent) steuermindernd geltend machen. Im Gegenzug dazu wird die Rente, die Sie aus einem Rürup-Vertrag beziehen anteilig (ab 2040 zu 100 Prozent) steuerpflichtig.

Da die Rürup-Rente nach einem ähnlichen Prinzip gestaltet ist wie die gesetzliche Rentenversicherung, haben Sie kein Kapitalwahlrecht.

Sie können allerdings die Rürup-Rente bereits ab dem 60. Lebensjahr beziehen und damit eventuell bereits finanzielle Nachteile ausgleichen, die sich für Sie als Arbeitnehmer aus einem Vorruhestand ergeben könnten. Einen großen Vorteil bietet die Rürup-Rente für Arbeitnehmer, die von einer möglichen langfristigen Arbeitslosigkeit bedroht sind. Die private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung ist geschützt. Sie darf weder auf Ihr Arbeitslosengeld angerechnet noch gepfändet werden. Auch im Falle einer drohenden Privatinsolvenz bleibt Ihr Altersvorsorgevertrag unberührt.

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