GUT ABGESICHERT Den Ruhestand genießen
Rentenversicherung Jetzt die optimale Versicherung finden
kostenlos vergleichen

Steuerliche Aspekte einer privaten Rentenversicherung

Je nach Beginn der Rentenzahlung werden die Ertragsanteile unterschiedlich besteuert

Die private Rentenversicherung in ihrer klassischen Form und in weiteren speziellen Varianten (Riester-Rente, Rürup-Rente) wird vom Gesetzgeber als wesentlich für eine private Altersvorsorge betrachtet und daher auch mit verschiedenen Mitteln (steuerliche Erleichterungen und Zulagen) gefördert.

Wenn Sie die klassische Rentenversicherung als Vorsorgeform wählen, sollten Sie bedenken, dass es bis zum wirklichen Gewinn eines langen Atems bedarf. Experten schätzen, dass Sie mindestens 90 Jahre alt werden müssen, um einen realen Gewinn erzielen zu können. Anders sieht das bei der zulagen- und steuergeförderten Rentenversicherung aus. Hier fällt Ihnen die staatliche Förderung als Gewinn zu. Der Staat versucht seit einigen Jahren die private Altersvorsorge dadurch anzukurbeln, dass er in besonderer Weise Ihre Rentenzahlungen im normalen Rentenalter günstiger besteuert als die bloße Kapitalauszahlung beispielsweise aus einer Kapitallebensversicherung.

Das Besondere an den steuerlichen Aspekten der privaten Rentenversicherung ist die Besteuerung nach dem Ertragsanteil.

Wenn Sie sich Ihre Rentenversicherung in einer einmaligen Kapitalsumme auszahlen lassen, indem Sie das Kapitalwahlrecht wahrnehmen, bedeutet das für die steuerliche Betrachtung, dass die Geldsumme wie die Auszahlung einer Kapitallebensversicherung besteuert wird. Für eine Steuererhebung ist zu entscheiden, wann eine Rentenversicherung vorliegt. Eine Rentenversicherung, die eine Steuervergünstigung beim Ertragsanteil zulässt, liegt dann vor, wenn der Versicherer bereits zum Versicherungsbeginn ein Langlebigkeitsrisiko übernimmt.

Jetzt zum kostenlosen Vergleich »

Stufenweise Besteuerung der Erträge mit Beginn der Auszahlungsphase

Seit sich der Staat indirekt und unter Umständen auch direkt an Ihrer privaten Altersvorsorge beteiligt, treffen Sie im Bereich der privaten Rentenversicherung auf eine Reihe unterschiedlich gestalteter Vorsorgeprodukte.

Der Gesetzgeber behält sich hier vor, eine steuerliche Differenzierung vorzunehmen. Regelmäßig handelt es sich um eine Altersvorsorge im Sinne des Einkommenssteuergesetzes (§ 10 EStG). Hier sprechen die Finanzbehörden von einem kapitalgedeckten Versicherungsprodukt, dessen Hauptmerkmal eine lebenslange Leibrente während der Auszahlungsphase ist. Die Leibrente erhält der Versicherte monatlich und nur so lange, wie er lebt.

Eine wesentliche Voraussetzung für eine steuerliche Günstigstellung ist, dass Sie die Rentenzahlung nicht vor dem vollendeten 60. Lebensjahr beginnen.

Wichtig für eine steuerliche Besserstellung in Bezug zu Kapitallebensversicherungen ist es, dass die durch Sie erworbenen Rentenansprüche aus der Rentenversicherung (Leibrentenversicherung) weder vererblich und beleihbar noch übertragbar oder veräußerbar sind. Indem Sie auf ein Kapitalwahlrecht verzichten beziehungsweise eine Rentenversicherungsform dieses nicht vorsieht, ist zugleich eine Kapitalisierbarkeit nicht gegeben. Die Leistungen der privaten Rentenversicherungen werden bei einem Vertragsabschluss ab 1. Januar 2005 bei Auszahlung besteuert. Zur Anwendung kommt hierbei die nachgelagerte Besteuerung. Je nach Beginn der Rentenzahlung (Rente mit Alter 60, 65, oder 67) werden die Ertragsanteile unterschiedlich besteuert. Bei Beginn einer Rente im Alter von 65 Jahren beträgt der Steuersatz 18 Prozent.

Jetzt zum kostenlosen Vergleich »


Themenübersicht

Alle Angaben sind gewissenhaft recherchiert und zusammengestellt. Die TARIFCHECK24 GmbH übernimmt jedoch keine Garantie und Haftung für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen.