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Die Kosten eines Rechtsstreits

Das Gericht bleibt bei Verfahren kostenfrei

Die Kosten eines Rechtsstreits sind die notwendigen Kosten für Rechtsanwalt und Gericht sowie Beweismittel, welche nach der Erhebung der Klage entstehen sowie für die Durchsetzung der Klage erforderlich sind.

Die in einem Gerichtsprozess entstehenden Kosten werden der unterliegenden Partei auferlegt. Diesen Grundsatz finden Sie in der Zivilprozessordnung (ZPO), wobei sich dessen Gültigkeit nicht allein auf den Zivilprozess erstreckt. Vielmehr werden alle weiteren Prozessbereiche wie Strafrecht und Verwaltungsrecht genauso erfasst. In der rechtlichen Praxis finden Sie häufig die Situation, dass eine Streitpartei teilweise gewinnt und zum anderen Teil auch verliert. In einem solchen Fall werden die Kosten per Gerichtsbeschluss grundsätzlich auf beide Streitparteien verteilt.

Dabei kann sich die Kostenverteilung derart zeigen, dass beispielsweise eine Partei 30 Prozent der Kosten trägt, die Gegenseite die restlichen 70 Prozent.

Das Gericht bleibt bei Verfahren kostenfrei. Selbst wenn der Staat beziehungsweise der Staatsanwalt der Kläger ist und der Angeklagte vom Tatvorwurf freigesprochen wird, werden die Kosten des Gerichtsverfahrens nicht dem Gericht, sondern der Staatskasse auferlegt. Gerichtlichen Verfahren liegt entweder ein Streitwert oder bei Strafverfahren nur ein Straftatbestand zugrunde. Bei letzterem entscheidet dann der gerichtliche Aufwand über eine Kostenfestsetzung. Der Stand des jeweiligen Verfahrens wirkt sich auch auf die Kosten aus. Ein Berufungsverfahren kommt Sie immer teurer als ein erstinstanzliches Verfahren.

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Die Kosten für den Anwalt bestimmt das Rechtsanwalts-Vergütungs-Gesetz

Für die Erledigung eines Prozesses müssen Sie mit einem unterschiedlich hohen Aufwand rechnen.

Genau aus diesem Grund sind die Kosten in den einzelnen Gerichtszweigen unterschiedlich hoch. Zu unterscheiden sind die Kosten bei allgemeinen Verfahren vor Zivilgerichten, bei Verfahren vor Arbeitsgerichten, Strafverfahren, bei allgemeinen Verfahren vor Verwaltungsgerichten und Steuerverfahren. Der Gesetzgeber sieht unter bestimmten Umständen eine Prozesskostenhilfe (PKH) vor. Wenn Sie die Kosten für die Prozessführung nicht tragen können, die Erfolgsaussichten bei angemessener Rechtsverteidigung jedoch gegeben sind, kann das Gericht Ihrem Antrag zustimmen. Besser ist es natürlich, in einem solchen Fall über eine alle Kosten tragende Rechtsschutzversicherung zu verfügen.

Neben den gerichtlichen Kosten fallen weitere außergerichtliche an.

Ihnen entstehen diese Kosten bei Gerichtsprozessen vor allem durch Rechtsanwaltsgebühren, die auch als notwendige Kosten zur Rechtsverfolgung und Rechtsverteidigung bezeichnet werden. Als privater Kläger können Sie selbst im Falle eines Prozesserfolges nur dann mit Kostenerstattung in voller Höhe rechnen, wenn Sie sich bei der Honorarvereinbarung an die gesetzliche Gebührentabelle halten. Vereinbaren Sie höhere Honorare, tragen sie die Differenz selbst. Die Kosten für einen Rechtsanwalt bestimmt in der Mehrheit der Fälle das Rechtsanwalts-Vergütungs-Gesetz. Sie können die Gebührentabelle bei jedem Anwalt oder auch online einsehen. In Ausnahmefällen richten sich die Kostenberechnungen nach den ausdrücklich zwischen dem Anwalt und Ihnen getroffenen Sondervereinbarungen.

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