Heizlast

Für Techniker tritt eine Heizlast auf, wenn eine Wohnung aufgrund sinkender Raumtemperatur geheizt werden muss. Wichtig ist hierbei vor allem, welche Wärmeenergie zugeführt werden muss, um einen Temperaturunterschied auszugleichen.

Der Raum erhält Wärme durch die Sonne oder durch Heizkörper. Auf eine Stunde bezogen ist diese Wärmemenge aus physikalischer Sicht eine Leistung. Die Heizlast ist daher die erforderliche Heizleistung, die für eine Aufrechterhaltung einer bestimmten Raumtemperatur aufgewendet werden muss. Sie erhöht sich logischerweise mit einem starken Absinken der Außentemperatur.

Die tiefste örtlich anzunehmende Temperatur gilt als Berechnungsgrundlage eines Heizlastbedarfes, um eine Raumtemperatur von 20 Grad Celsius zu erreichen. Eine Heizlastberechnung dient der Dimensionierung von Heizflächen (Heizkörper, Fußbodenheizung), Rohrnetz und Wärmeerzeuger.

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