Abwärme

Abwärme entsteht bei der Strom- oder Wärmeerzeugung. Ohne speziellen Technikeinsatz entweicht die Wärmeenergie ungenutzt in die Umwelt.

In Deutschland darf das in einem Kraftwerk zur Kühlung eingesetzte Wasser maximal um 10 Grad Celsius aufgeheizt an die Umwelt abgegeben werden. Die Aufwärmspanne wird in den Betriebsgenehmigungen streng geregelt. Erst wenn der Abkühlungsprozess abgebrochen wird, kann Abwärme zu Heizzwecken verwendet werden. Dieses technologische Verfahren wird in Kraft-Wärme-Kopplung-Heizkraftwerken angewendet.

Der Nachteil hierbei ist, dass der Abbruch der Abkühlung von Dampf mit Einbußen bei der Stromerzeugung einhergeht. Wenn im Sommer Heizwärme- oder Warmwasserbedarf stark zurückgeht, muss auf die sinnvolle Doppelfunktion, Stromerzeugung und Nutzung der Abwärme, verzichtet werden.

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