Lebensversicherung


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Steuerliche Behandlung der Lebensversicherung

Unterschiedlich ist die Besteuerung

Viele Deutsche besitzen Kapitallebensversicherungen, die aufgrund der sich ändernden Steuergesetzgebung verschieden steuerlich zu behandeln sind.

Eine steuerliche Behandlung hängt unter anderem davon ab, wann Sie eine Lebensversicherung genau abgeschlossen haben. Unterschiedlich ist eine Besteuerung, wenn Sie eine Lebensversicherung vor und eine Versicherung nach dem 01. Januar 2005 abgeschlossen haben. Dieser Zeitpunkt ist ein Datum, ab dem weitreichende Veränderungen in der Besteuerung beziehungsweise steuerlichen Förderung von kapitalbildenden Lebensversicherungen in Kraft getreten sind. Der Gesetzgeber lässt für Verträge vor dem Stichtag Januar 2005 einen Bestandsschutz zu. Danach entfällt die einzigartige großzügige staatliche Förderung für Kapitallebensversicherungen. Die staatliche Förderung sah eine komplette Steuerfreiheit immer dann vor, wenn ein Versicherungsvertrag eine Mindestlaufzeit von zwölf Jahren hatte und für eine Mindestdauer von fünf Jahren Beiträge gezahlt wurden. Alle bei Fälligkeit mit der Versicherungssumme zur Auszahlung gelangten Überschussanteile sind dann komplett steuerfrei.

Wenn Sie Inhaber eines Versicherungsvertrages sind, der nach dem Stichtag abgeschlossen wurde, bleibt Ihnen diese Steuerbefreiung verwehrt.

Die erzielten Überschüsse müssen bei Auszahlung entsprechend Ihres persönlichen Steuersatzes (bis maximal 25 Prozent) versteuert werden. Eine 50-prozentige Versteuerung der Überschüsse trifft dann zu, wenn Sie den Vertrag nach dem 60. Lebensjahr ausgezahlt erhalten und die Laufzeit 12 Jahre betragen hat. Nicht steuerschädlich ist gleichfalls eine Abtretung der Ansprüche für den Todesfall.

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Mehr Sparanteil zulasten des Versicherungsschutzes

Sie können bei der seit der Einführung der Abgeltungssteuer in den Blickpunkt gerückten fondsgebundenen Lebensversicherung steuerliche Vorteile erzielen.

Begründet wird das bei einem Steuersparmodell Fondspolice unter anderem damit, dass das Einhalten einer zwölfjährigen Mindestlaufzeit und die Auszahlung der Lebensversicherung nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres nur zu Versteuerung von 50 Prozent der Erträge (Renditen) führt. Wenn Sie allerdings in einen klassischen Fondssparplan investieren, fällt bei einem Verkauf die Abgeltungssteuer an (gilt auch für Ausschüttungen). Die gesamte Kurs-Differenz aus Kauf und Verkauf wird zu 25 Prozent zuzüglich Solidaritäts- und eventuell Kirchensteuer besteuert. Wenn ihr persönlicher Steuersatz niedriger ausfällt, können Sie eventuell zu viel gezahlte Abgeltungssteuer bei der Steuererklärung anmelden. Sie erhalten dann eine entsprechende Erstattung.

Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung werden alle zwischenzeitlich erzielten Erträge beziehungsweise Ausschüttungen meist auf direktem Weg wieder in Fondsanteile investiert.

Die Fondspolice hat den Vorteil, dass eine Besteuerung immer erst zum Zeitpunkt einer Auszahlung auftritt. Sie können daher innerhalb des Fondsangebotes steuerfrei auch mehrfach verschiedene Anlagevarianten nutzen. Die fondsgebundene Lebensversicherung ist ein flexibles Versicherungsprodukt, welches sich durch eine Offenlegung der Kosten und Gewinne sehr transparent darstellt. Im Gegensatz zur kapitalbildenden kann die fondsgebundene Lebensversicherung verkauft werden. Die Veräußerung findet dabei zum Kurswert statt, wobei ein Verlust an Kapital möglich ist.

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