Kfz-Versicherung


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Schadensfall in der KFZ Versicherung

Nach einem Schadensfall unterliegen Kfz-Versicherte besonderen Pflichten, die sich in der Anzeigepflicht, der Aufklärungs- und der Schadenminderungspflicht äußern.

Die Anzeigepflicht verlangt, dass jedes Schadenereignis, welches einen Leistungsfall für die Versicherungsgesellschaft nach sich zieht, dieser innerhalb von sieben Tagen gemeldet werden muss.

Die Aufklärungspflicht verlangt von Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmern, dass sie bei der Klärung von Fragen zu den Umständen des Unfallherganges wahrheitsgemäß und vollständig mitwirken müssen. Ein Unfallort darf erst verlassen werden, wenn alle notwendigen Feststellungen getroffen wurden. Dem Versicherer sind eventuelle Ermittlungen durch Polizei oder Staatsanwaltschaft bekannt zu geben.

Die Schadenminderungspflicht verlangt im Falle eines einer Kfz-Versicherung gemeldeten Schadens, dass Versicherte für eine Schadensminderung und weitere Unfallabwendung (Unfallstelle sichern) sorgen.

Werden gegen Unfallbeteiligte bestimmte Ansprüche (gerichtlich oder außergerichtlich) geltend gemacht, müssen diese sie umgehend innerhalb einer Woche deren Versicherer melden. Wenn eine Kaskoversicherung abgeschlossen und das Fahrzeug entwendet wurde, sollte die Versicherungsgesellschaft schriftlich informiert werden. Übersteigt ein Schaden bei Diebstahl, Brand oder Wildschaden eine Schadenssumme von 250 €, muss dies der Polizei gemeldet werden. Kfz-Versicherungen können Versicherte bei Pflichtverletzungen in Regress nehmen - zum Beispiel durch Leistungsfreiheit beziehungsweise Leistungskürzung in Höhe von maximal 5.000 €.

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Schadenmeldung mit Unfallprotokoll als Beweis

Wenn es zu einem Autounfall gekommen ist, muss zuerst die Unfallstelle abgesichert werden. Leisten Sie bei einem Unfall mit Verletzten Erste Hilfe, und rufen Sie in einem solchen Fall die Polizei und / oder die Rettungskräfte.

Bei Verletzten, hohem Sachschaden, Einigungsproblemen und bei Unfallflucht müssen die Einsatzkräfte in jedem Fall an die Unfallstelle gerufen werden. Lediglich sogenannte Bagatellschäden bedürfen keiner polizeilichen Unfallaufnahme. Ihr Versicherer reguliert diese kleinen Schäden auf der Grundlage Ihrer Angaben (eigene Beweise sichern) sowie derer eines eventuell Geschädigten.

Ihr Versicherer verfügt für derartige Fälle über besondere, vorgedruckte Unfallprotokolle, welche nach der Erstellung von den beteiligten Parteien unterschrieben werden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, bitten Sie die Polizei zur Aufnahme des Unfallgeschehens. Selbst wenn der Unfallgegner von Ihnen ein Schuldanerkenntnis verlangt, geben Sie dies nicht ohne Abstimmung mit Ihrem Versicherer ab. Von der gegnerischen Unfallpartei können Sie dieses zu Ihrem Vorteil verlangen. Nach dem Schadensfall informieren Sie umgehend Ihren Fahrzeugversicherer und die Versicherungsgesellschaft des Unfallgegners beziehungsweise Unfallverursachers. Sind Sie der Schadensverursacher, bedeutet jede Regulierung durch den Versicherer, dass im nächsten Beitragsjahr die Rückstufung in der Schadensfreiheitsklasse erfolgt. Sie können prüfen, ob es sinnvoll ist, den Schaden selbst zu übernehmen und dadurch einer Rückstufung zu entgehen. Ohne Schadensmeldung gelangen Sie zudem in eine günstigere Schadensfreiheitsklasse.

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