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Forward-Darlehen

Die Darlehensverlängerung erfolgt auf der Grundlage des Zinssatzes, der bei Fälligkeit gilt

Als Forward-Darlehen bezeichnet man das vorzeitige Abschließen einer Anschlussfinanzierung für ein Darlehen, welches innerhalb der nächsten fünf Jahre ausläuft.

Die Finanzierung wird dann in Anspruch genommen, wenn eine Anschlussfinanzierung notwendig ist. Jede Finanzierung, die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt und über eine vereinbarte Zinsbindungsfrist hinausreicht, birgt gewisse Risiken hinsichtlich der Änderung des Zinssatzes. Beim Abschluss von Baufinanzierungsdarlehen wählen Kreditnehmer oftmals eine Zinsbindungsfrist von fünf bis zehn Jahren. In der Mehrzahl bieten die Banken eine Zinsbindungsfrist von zehn Jahren an. Nach Ablauf einer Zinsbindungsfrist ist in den meisten Fällen aller Darlehen (etwa 80 Prozent) eine Restschuld vorhanden, die meist mehrere Zehntausend Euro beträgt. Häufig kann der Kreditnehmer eine derart hohe Restschuld nicht in einer Summe tilgen. Das Darlehen muss prolongiert beziehungsweise verlängert werden. Die Darlehensverlängerung erfolgt auf der Grundlage des Zinssatzes, der bei Fälligkeit gilt.

Nach einer Zinsbindungsfrist beziehungsweise zum Zeitpunkt der Darlehensverlängerung kann der Zinssatz höher oder niedriger als bisher ausfallen.

Mit einer Verlängerung der Kreditlaufzeit kann in der Regel nicht gerechnet werden, selbst wenn sich ein Zinssatz nach oben verändert hat. Die monatliche Kreditbelastung erhöht sich. Dieses Risiko lässt sich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit ausschalten. Selten werden Darlehen mit einer Zinsbindungsfrist über die gesamte Laufzeit abgeschlossen.

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Zinsen einer Anschlussfinanzierung frühzeitig vereinbaren

Nach Ablauf einer Zinsbindungsdauer kann der Kreditnehmer aus mehreren Möglichkeiten wählen, wie mit einer Restsumme weiter verfahren werden soll.

Beispielsweise kann die Restschuld vollständig bezahlt werden. Dies kann auch das Ergebnis einer Umschuldung sein. Im Allgemeinen wird für eine Restsumme ein neuer Darlehensvertrag abgeschlossen, der wiederum eine bestimmte Zinsbindungsdauer vorsehen kann. Zum Termin der Vertragsunterzeichnung können sich die Zinssätze für den Kreditnehmer nach unten, im ungünstigen Fall auch nach oben entwickelt haben. Diese Finanzierungsform der Forward-Darlehen ist in Zeiten niedriger Leitzinsen besonders beliebt. Das Forward-Darlehen ist ein klassisches Tilgungsdarlehen (Annuitätendarlehen), das für die Mehrzahl der Baufinanzierungen genutzt wird.

Die Zeit bis zur Auszahlung des Darlehens kann als Vorlaufzeit unterschiedlich vereinbart werden. Sie kann wenige Monate oder Jahre betragen.

Eine maximal mögliche Vorlaufzeit bieten einige Banken mit bis zu 60 Monaten an. Kreditnehmer haben damit die Möglichkeit, sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Zinsen für ein in fünf Jahren fälliges Baudarlehen zu sichern. Im Kreditvertrag über ein Forward-Darlehen wird die Darlehenssumme, der Zinssatz sowie die Darlehensbesicherung angegeben. Auch der Zeitpunkt der Auszahlung wird fixiert.

Bis zur Auszahlung des Darlehens entstehen keinerlei Kosten für Zinsen oder Tilgungszahlungen. Mit Erreichen des Auszahlungszeitpunktes erhält der Kreditnehmer die vereinbarte Summe vollständig auf ein von ihm benanntes Konto.

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