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Cap-Darlehen

Am ehesten kann das Cap-Darlehen mit einem Kombi-Darlehen verglichen werden

Das Cap-Darlehen ist eine Form des variablen Darlehens, dessen Zinssatz nicht fest vereinbart ist.

Im Gegensatz zum klassischen Darlehen mit einer Zinsfestschreibung von beispielsweise 10 Jahren wird beim variablen Darlehen nach einem festgelegten Zeitraum von beispielsweise drei oder sechs Monaten eine Zinsanpassung vorgenommen. Die Zinsanpassung erfolgt in diesem Fall nicht nach Gutdünken der Kreditbanken. Vielmehr orientiert sich die Zinsanpassung am so genannten Euribor-Zinssatz, der maßgeblich ist für das Ausleihen von Geld zwischen den Banken. Der Euribor wird täglich veröffentlicht, so dass Kreditkunden aktuell informiert sind und eine spätere Anpassung exakt nachvollziehen können. Damit eine Finanzierung auch bei einem variablen Zinssatz jederzeit und bei ungünstiger werdenden Umständen am Finanzmarkt kalkulierbar bleibt, kann eine Obergrenze (Cap) festgelegt werden, bis zu der ein Zinssatz maximal steigen darf. Wird die Obergrenze erreicht beziehungsweise überschritten, wirkt das Cap als Auslöser.

Eine genaue Bestimmung einer oberen Grenze wird bei Vertragsabschluss vorgenommen.

Am ehesten kann das Cap-Darlehen mit einem Kombi-Darlehen verglichen werden. Cap-Darlehen und Annuitätendarlehen unterscheiden sich vor allem in der Festlegung der Handhabung des Zinssatzes während der Zeit der Kreditrückzahlung. Bei einem Annuitätendarlehen ist der Zinssatz für die gesamte Laufzeit festgeschrieben und ändert sich auch nicht, wenn sich der allgemeine Leitzinssatz stark nach oben oder unten entwickelt.

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In Niedrigzinsphasen eine Finanzierungsalternative

Das Cap-Darlehen ist ein teilvariables Darlehen, wobei die Zinskosten durch die Entwicklung des allgemeinen Geldmarkzinssatzes bestimmt werden, jedoch eine Begrenzung eines maximal akzeptierten Zinssatzes vorgenommen wird.

Der beim Cap-Darlehen anzuwendende Zinssatz verändert sich bei einem gleichbleibenden Geldmarktzinssatz nicht. Vorteile eines Cap-Darlehens zeigen sich, wenn bei Vertragsabschluss bereits ein niedriger Zinssatz im Interbankenhandel besteht oder dieser sich in der weiteren Zeit des Kreditvertrages entwickelt. Je mehr ein Zinssatz fällt um so kostengünstiger wird das Darlehen. Die Zinsobergrenze wird dann zum Vorteil, wenn der allgemeine Zinssatz stark ansteigt. Wird die Obergrenze erreicht, wird der Darlehensvertrag zu diesem Zinssatz weitergeführt. Zu einem jeden Termin einer Zinsanpassung kann das Darlehen gekündigt werden. Eine vorzeitige Tilgung ist zudem mit keinerlei Kosten oder Strafzahlung, beispielsweise Vorfälligkeitsentschädigung, verbunden.

Das Cap-Darlehen kann jederzeit in ein klassisches Tilgungsdarlehen umgewandelt werden.

Damit ist das Darlehen selbst für den Darlehensnehmer flexibel. Doch der Schutz vor steigenden Zinsen ist nicht kostenlos, sondern erhöht die Darlehenskosten. Der Preis des Cap-Darlehens ergibt sich aus dem jeweils gewählten Abstand von Geldmarktzinssatz und Cap. Eine Rolle bei der Preisbestimmung durch die Bank spielen auch die in der Vergangenheit anzutreffenden Zinsvolatilitäten. Eine nur geringe Obergrenze kostet mehr als ein höher angesetztes Cap. Vor allem in Niedrigzinsphasen ist das Cap-Darlehen eine Finanzierungsalternative.

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